Brigitte Schuldt
auf der Spur
oder
Eine unendliche Geschichte
Als Sammlerin künstlerischer Bilderbücher entdeckte ich Klaus Ensikat für mich sehr spät – nämlich erst nach der Wende –
und eher zufällig in einem Antiquariat in Greifswald. Damals war er im Osten unseres Landes längst bekannt und mit vielen Preisen
ausgezeichnet worden, und auch im Westen waren schon einige seiner Bücher als Lizenz- oder Originalausgabe erschienen.
Meine erste Erwerbung in Greifswald war Dalli der Haifisch von André Müller. Dieser Kauf sollte sich als folgenschwer
erweisen: Er löste den Wunsch aus, noch andere Werke dieses Künstlers zu besitzen und schließlich möglichst alles.
Die Suche, bald unterstützt durch die von Ursula Henning in den Marginalien, Heft 78, 1980/2, erstellte Bibliographie gestaltete
sich zunächst mühsam durch Anfragen bei einzelnen Antiquariaten und auf Streifzügen über Bücherflohmärkte im Osten.
Viel erfolgreicher wurde die Suche, als es Antiquariatsangebote im Internet gab ... Trotzdem habe ich stets eine Gesamtbibliographie vermisst,
wie ich sie hiermit anderen Sammlern zur Verfügung stelle. Ich kann jedoch nicht hoffen, mittlerweile alles von Klaus Ensikat Illustrierte
zusammengetragen zu haben, denn immer wieder gibt es überraschende Zufallsfunde.
So unlängst das Liederheft Oktav Nr. 4, 1968, in der Literatur
nicht erwähnt, oder ein seltenes Exemplar von Zirnstein, Kann man mit Worten erziehen?. Solche raren Funde lassen das Herz höher schlagen.
Viel Spaß beim Stöbern!
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© 2002 Brigitte Schuldt